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von Prof. Dr. Barbara Schott

Um was es geht: 3 einfache Schritte sind die Basis für exzellente Entscheidungen 

Kennen Sie das? Als Führungskraft müssen Sie schnell und richtig entscheiden, wie schwierige Situationen gelöst werden. Es gibt unzählige Lösungen, keine fühlt sich für Sie richtig  an, dazu kommt der Druck von oben und von allen Seiten, endlich mit einer Lösung die Situation in den Griff zu kriegen. In ihrem Kopf bricht ein Sturm los: Sorgen, Ängste, um die richtige Entscheidung, die Suche nach Schuldigen, eigene innere Verurteilungen. An Schlaf ist nicht zu denken, Ihr Kopf kreist. Sie wollen nur noch raus aus diesem Dilemma. Was oft zu beobachten ist: Entweder passiert nichts, Sie sitzen die Entscheidung aus oder Sie verfallen in Hektik, handeln nach Ihrem Bauchgefühl; alles muss schnell gehen, ohne faktische Überprüfung. Für beide Verhaltensweisen gibt es gerade jetzt, im Sommer 2019, sehr viele Beispiele. Die SPD suchte seit über 70 Tagen nach Führungskräften aus der 1. Reihe, bis sich endlich der Finanzminister Olaf Scholz entschied, für die neue Führungsspitze zu kandidieren, mit der wörtlichen Aussage, er könne nicht mehr zusehen, wie das Vertrauen in die SPD schwindet. Ein Beispiel für hektische und schlechte Entscheidungen ist die Diskussion über den Parteiausschluss von Hans-Georg Maaßen, Ex-Verfassungsschutzpräsident, der sich öffentlich kritisch zur Politik von Angela Merkel äußerte. Jeder von uns kennt zahlreiche ähnliche Beispiele aus dem beruflichen und privaten Umfeld. Sie brauchen eine Navigation für exzellente Entscheidungen.

„Der EntscheidungsNavigator wird Ihr Logbuch, und zwar ganz individuell abgestimmt auf Sie.“

Drei Schritte sind nötig, um exzellent zu entscheiden!

1. Schritt:

Das Gehirn muss voll motiviert sein, Entscheidungen überhaupt treffen zu wollen. Sie müssen so motiviert sein, dass es kein „geht nicht“ gibt.

2. Schritt:

Mindestens 3 Optionen müssen gefunden und in Bezug auf Vor- und Nachteile faktisch und intuitiv analysiert werden.

3. Schritt:

Eine Auswahl der optimalen Option gelingt nur über die Werte, die mit jeder Option verbunden werden. Dadurch können sich neue Optionen entwickeln, die mehrere Werte gleichzeitig ermöglichen.

Der erste Schritt: Nicht einfach loslegen – Lust auf Entscheidungen wiedergewinnen

Die Entscheidungssouveränität muss wieder hergestellt werden. Dieser erste Schritt ist der wichtigste und zugleich schwierigste, weil dafür Zeit gebraucht wird, die oft nicht da ist. Sie müssen Abstand gewinnen, um neu und kreativ denken zu können. Als der CEO Boris Thomas mit seiner boomenden Firma Lattoflex in eine tiefe Krise geriet, ging er erstmal für einen Tag in ein Schweige-Kloster, um sich zu besinnen, um was es ging. Das war für ihn der Weg zur besten Entscheidung, mit der er und sein Team die Firma auf Erfolgskurs brachten. Diese Art der Entscheidungsfindung beschreibt er in seinem Buch:

„Fang nie an, aufzuhören. Das Mindset für Manager und Macher.“

Abb. 1 – Gehirn nimmt Gefahr wahr: Nur noch das Gefahrenmeldesystem ist aktiviert (rote Stelle)

Unser Gehirn ist aus Urzeiten, anders als heute nötig, programmiert. Bei Gefahren schaltet sich ein früher sehr nützlicher Mechanismus ein. Das emotionale Gehirn im sog. limbischen System übernimmt die Kontrolle. Das Gefahrenmeldesystem, genannt Amygdala, ist voll aktiviert, wie in Abb. 1 schematisch dargestellt. Das limbische System rüstet den Körper blitzschnell hormonell auf 3 Aktivitäten um:

  • Druck, Hektik: Entscheiden, und zwar schnell, heißt die Lösung. Das war früher die Angriffsvariante, wenn sich der Urmensch stark genug fühlte, den Feind, den Tiger oder die Kobra niederzukämpfen.
  • Nachgeben, Anpassen, nur nicht unangenehm auffallen  durch Entscheidungen, die etwas verändern und Gegner auf den Plan rufen. Das war früher die Flucht.
  • Einfach nichts tun, Entscheidung aufschieben. Das war in Urzeiten unter dem Laub verstecken, erstarren und den Atem anhalten, damit man nicht entdeckt wurde.

Abb. 2 – Dieses Gehirn ist in vielen Arealen aktiviert (rote Stellen) und kann Optionen entwickeln

Wie steigt man am besten elegant aus dem Hormoncocktail, der diese 3 Verhaltensweisen steuert, aus? Das Gehirn muss voll eingeschaltet sein für exzellente Entscheidungen, s. Abb.2. Vor allem im Vorderhirn sitzt die Fähigkeit der Planung von Optionen  und der Entscheidungssteuerung.

Von vielen überragenden Spitzenleistern wie Steve Jobs, Bill Gates, Richard Branson ist bekannt, dass sie regelmässig meditierten und sich Auszeiten nahmen, besonders dann, wenn es kritisch wurde. Falls Ihnen das nicht liegt, gibt es eine weitere sehr effiziente Lösung:

Gerade für diesen 1. Schritt können Sie mit einem Coach mit dem richtigen Know-How enorm viel Zeit sparen und Ihre Entscheidungssouveränität zurückgewinnen. Denn, von selbst entspannt sich das Gehirn auf natürliche Art und Weise bei anstehenden wichtigen Problemen nur nach langer Zeit, bei traumatischen Erlebnissen auch gar nicht. Besser ist es, Sie finden einen Coach mit neurobiologischer Ausbildung, eigenen Erfahrungen als Führungskraft und Coachingtechniken zur Lösungen von tiefem Stress!

Drei Gründe sprechen für diese Auswahl:

  • Durch die Erfahrung als Führungskraft kennt ein Coach Entscheidungsstrukturen, Chancen und Risiken und kann wichtige Impulse geben.
  • Die moderne Gehirnwissenschaft hat heute die Coachingtechniken für die Auflösung von tiefen Stresserlebnisse revolutioniert. Tiefer Stress lässt sich manchmal in einer Sitzung auflösen. Daher spart jeder Manager, der vor wichtigen Entscheidungsproblemen steht, sehr viel Zeit.
  • Mit dem sog. Muskeltest wird erhoben, was Ihnen den meisten Stress bei der anstehenden Entscheidung verursacht. Sie müssen das Thema noch nicht mal nennen, sondern nur daran denken.

„Das Ergebnis dieses Vorgehens sind schnelle, effektive Topentscheidungen!“

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